Entlang verschiedener Geschichten von Protagonisten zeichnet die Dokumentation ein facettenreiches Bild der Stadt Porto im Aufbruch.

Selbsterneuerung heißt der „Virus“, von dem sich die portugiesische Stadt Porto befallen sieht. Die Impulse für den Wandel kamen von außen.

1996 erklärt die UNESCO nicht nur die Altstadt Ribeira zum Weltkulturerbe, sondern auch das Kloster Serra do Pilar und die Ponte Dom Luís, eine Bogenbrücke aus Stahl, die an die Bauten von Gustave Eiffel erinnert.

Fünf Jahre später wird Porto europäische Kulturhauptstadt. Rem Koolhaas‘ futuristisches Konzerthaus, die Casa da Música, lässt Porto auch architektonisch Akzente in Richtung Moderne setzen.

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Porto – Eine Stadt erfindet sich neu
Porto, die alte nordportugiesische Stadt, liegt an der Mündung des Douro in den Atlantik.
ard-alpha
02.03.2022
20:15 bis 21:00 Uhr
Autor: Lourdes Picareta
Redaktion: Gábor Toldy

Eine Architektin kommt aus Barcelona mit einer Start-up-Idee zurück nach Porto: Sie gibt Überraschungsbankette an nostalgischen Orten der Stadt Porto, die demnächst restauriert werden sollen:

In verfallenen Palästen, im botanischen Garten, in der Markthalle. So wird die Stadt mehr und mehr zu einer hippen Metropole mit Patina.

Der praktische Bankett-Service
Vom Frühstück bis zum Abendessen

DuMont Bildatlas Porto: Portugal Norden
von Daniela Schetar (Autor)
Friedrich Köthe (Autor)
Monica Gumm (Fotograf)
DUMONT REISEVERLAG
(18. Mai 2021)
Taschenbuch: ‎ 120 Seiten
ISBN-13: ‎ 978-3770191833

Buchzitat: als Angesagt und Trendy gilt Porto, die Schöne am Douro. Die Traumlage am Fluss, die Liebe zum Wein und das malerische Bild der Ribeira prägen die vom Weltkulturerbestatus geadelte Stadt. Sie ist idealer Ausgangspunkt für eine Reise durch den Norden Portugals.

In drei Kapiteln werden weitere Stadtschönheiten wie Coimbra, Aveiro und Braga, Landschaftsidyllen wie die Serra da Estrela und Trás-os-Montes, nicht zu vergessen das herrliche Douro-Tal mit seinen Weinhängen präsentiert.

Übrigens: Ein Bankett ist ein Festessen in Form einer gemeinsamen Mahlzeit im feierlichen Rahmen zu einem besonderen Anlass oder zu Ehren eines Gastes. Bankett bezeichnete ursprünglich ein Gastmahl, einen „Schmaus“ oder „Schlämmer“.

Die Kleiderordnung ist bei offiziellen Anlässen wie Staatsbanketten auch heute noch formell, d. h. Smoking oder Anzug sowie Krawatte oder Fliege beim Herrn sowie Abendkleid bei der Dame. In besonderen Fällen wird von den Herren sogar noch Frack getragen.

Üblich sind ein Sektempfang oder Champagnerempfang und ein Menü mit mehreren Gängen sowie eine feste Sitzordnung. Das Essen im Bankett kann aber ebenso in Buffetform stattfinden. Die mittelalterliche Gesellschaft schloss vom Verhalten bei Tisch auf den Charakter und Stand eines Menschen.