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The New York Times 36 Hours. World. 52 Orte für eine veränderte Welt. Times-Liste 2022

Amy Virshup, Leiterin des »Times«-Reiseressorts: »Unsere Liste richtet den Blick auf Orte, an denen Besucher Teil der Lösung von Problemen sind – sei es Overtourism oder der Klimawandel.«  Fazit»52 Places for A Changed World«.

52 Orte für eine veränderte Welt: 
Die Times-Liste 2022 hebt Orte auf der ganzen Welt hervor, an denen Reisende Teil der Lösung sein können.

1.
Chioggia, Italien

2.
Chimanimani-Nationalpark, Mosambik

3.
Königinnen, New York

4.
Northumberland, England

5.
Zihuatanejo, Mexiko

6.
Iberá-Park, Argentinien

7.
Weinregion Alentejo, Portugal

8.
Lucayan-Archipel, die Bahamas, Turks- und Caicosinseln

9.
Euböa, Griechenland

10.
Cobscook Shores, Maine

11.
Hoonah, Alaska

12.
Cleveland, Ohio

13.
Courmayeur, Italien

14.
Delta des Roten Flusses, Vietnam

15.
Südafrika

16.
Uttarakhand, Indien

17.
Insel Fogo, Neufundland, Kanada

18.
Großer Highway, San Francisco

19.
Kyōto, Japan

20.
Nationalpark El Yunque, Puerto Rico

21.
Sierra Leone

22.
Slowenien

23.
El Hierro, Spanien

24.
Summerland-Halbinsel, Australien

25.
Biosphärenreservat Dana, Jordanien

26.
Gouda, Niederlande

27.
Dänemark

28.
Red Sea Mountain Trail, Ägypten

29.
Kleiner Calumet-Fluss, Chicago

30.
Innere Hebriden, Schottland

31.
Normandie, Frankreich

32.
Estes Park, Colorado

33.
Insel Kunta Kinteh, Gambia

34.
Neapel, Italien

35.
Höga Kusten, Schweden

36.
Humboldt, Kansas

37.
Grönland

38.
Marrakesch, Marokko

39.
Northland, Neuseeland

40.
Vancouver Island, British Columbia, Kanada

41.
Elijio-Panti-Nationalpark, Belize

42.
Sarasota, Florida

43.
Vanuatu

44.
Santa Cruz County, Kalifornien

45.
Nationalpark Serra da Capivara, Brasilien

46.
Saguaro-Nationalpark, Arizona

47.
Islas Cíes, Spanien

48.
Monaco

49.
Bronzeville, Milwaukee

50.
Thaidene Nëné National Park Reserve, Kanada

51.
Nationalpark Cerro Castillo, Chile

52.
Daintree-Regenwald, Australien

Reisen der New York Times
@nytimestravel

Reise-Tipps in Europa

Dänemark

In Dänemark liegen fünf Weltkulturerbestätten: der Dom zu Roskilde, das Schloss Kronborg in Helsingør, Runensteine, Grabhügel und Kirche von Jelling, Christiansfeld, eine Siedlung der Herrnhuter Brüdergemeine, und die Parforce-Jagdlandschaft Nordseeland.

♦ Der Dom zu Roskilde ist der erste gotische Dom Skandinaviens aus Backstein und heute die größte Kirche im Norden. Roskilde war vom 11. bis zum 15. Jahrhundert Königsresidenz und ist bis heute Grablege der Monarchen. In der Kirche liegen die Gräber von 20 dänischen Königen und 17 Königinnen, darunter die bedeutenden Margarethe I. und Christian IV. Seit 1995 ist die Kirche Weltkulturerbe.

♦ Schloss Kronborg liegt in Helsingør am Öresund. Das festungsgleiche Schloss im Stil der niederländischen Renaissance sicherte Dänemark für Jahrhunderte die wichtigen Einnahmen aus dem Sundzoll. William Shakespeare verlieh dem Ort Weltruhm als Schauplatz seiner Tragödie Hamlet. Seit 2000 ist Schloss Kronborg Weltkulturerbe.

♦ Die Runensteine von Jelling sind zwei der wenigen Steine, die dänischen Königen gewidmet sind und ihre Taten thematisieren. Sie entstanden Mitte bis Ende des 10. Jahrhunderts. Zusammen mit dem Grabhügel und der Kirche von Jelling werden sie von der UNESCO seit 1994 als Teil des Weltkulturerbes geführt.

Grönland

Der Tourismus spielt eine bedeutende Rolle in der grönländischen Wirtschaft. Das staatliche Tourismusunternehmen Visit Greenland wirbt mit der arktischen Natur, beispielsweise mit Eisbergen, Polarlichtern und der Tierwelt. Es werden Wander- und Skitouren, Bergbesteigungen sowie Kajak- und Hundeschlittentouren angeboten. Daneben präsentiert man die grönländische Kultur, die in den Städten und traditionelleren Dörfern erlebt werden kann.

Der bedeutendste Tourismuszweig in Grönland ist die Kreuzfahrtschifffahrt, knapp die Hälfte aus Deutschland und den Vereinigten Staaten. Bedeutendste Anlaufhäfen sind Qaqortoq, Nuuk, Ilulissat, Nanortalik und Sisimiut. Probleme für den Tourismus bieten in Grönland die hohen Flugpreise und mangelnde Übernachtungsmöglichkeiten.

Mit dem Ilulissat-Eisfjord (seit 2004), der südgrönländischen Kulturlandschaft Kujataa (seit 2017) und der Kulturlandschaft Aasivissuit – Nipisat (seit 2018) hat Grönland drei UNESCO-Welterbestätten. In Grönland befinden sich rund 20 Museen.

Northumberland, England

Die Bezeichnung Northumberland ergibt sich aus seiner Lage nördlich des Flusses Humber. Das zu den traditionellen Grafschaften gehörige Northumberland erstreckt sich heute auf ein deutlich kleineres Gebiet. Die Küste von Northumberland ist als Heritage Coast eingestuft.

Northumberland wird auch als Wiege des Christentums bezeichnet, weil auf der Insel Lindisfarne, die auch Holy Island genannt wird, die Christianisierung des heutigen Englands begann. Die Insel ist auch Heimat der Lindisfarne Gospels, einer illustrierten Sammlung lateinischer Kirchenlieder, die in der British Library in London aufbewahrt wird. Aus Lindisfarne stammt auch der Hl. Cuthbert, der 651 in das Kloster von Melrose eintrat und in der Kathedrale von Durham begraben ist.

Auch heute ist Northumberland immer noch ländlich geprägt. Es hat die geringste Bevölkerungsdichte Englands. Seine frühere Bedeutung erlangte Northumberland durch die Grenzkonflikte mit Schottland. Heute werden mit Blick auf die Schönheit der Landschaft sowohl im Inneren als auch an der Küste, die vielen Burgen und die Bedeutung Northumberlands in der Geschichte Englands, Anstrengungen unternommen, Touristen anzuziehen.

Innere Hebriden, Schottland

Die Inneren Hebriden sind eine Inselgruppe im Atlantischen Ozean an der Nordwestküste Schottlands. Die meisten der Inneren Hebriden gehören zum Argyll & Bute Council, während die Insel Skye und kleine Nachbarinseln zur Council Area Highland gehören. Von den nordwestlich gelegenen Äußeren Hebriden trennen sie unter anderem die Meerengen Little Minch und North Minch.

Die Inneren Hebriden sind zu einer beliebten Ferienregion geworden. Besondere Anziehungspunkte sind die Inseln Skye, Iona, von der aus Schottland christianisiert wurde, und Staffa.

Die vorherrschenden Gesteine sind vulkanischen Ursprungs. Es finden sich Gneise, Granite und tertiäre Vulkanite wie Basalt. Die jüngsten dieser Gesteine sind etwa 60 Millionen Jahre alt. Die Landschaft wurde durch Gletscher geformt.

Die Black Cuillins auf Skye bestehen aus Gabbro, die Red Hills aus Granit. Auf Skye kommen auch Kalkstein und Sandstein aus dem Jura vor. Der Berg The Storr und der bizarre, aufrecht ragende Fels Old Man of Storr sind Relikte dieser Zeit.

Eine Haupteinnahmequelle stellt der Tourismus dar. Bekannt sind die Inneren Hebriden auch für zahlreiche Whisky-Marken wie Laphroaig und Talisker. Auf der Insel Islay ist die Zahl der Brennereien besonders hoch.

Laphroaig (sprich: la-froig [læˈfrɔɪg], vermutlich von gälisch lag [Senke] – altnordisch breiðr vik [breite Bucht] ist eine Whiskybrennerei auf der schottischen Hebriden-Insel Islay. Die Gebäude der Brennerei sind in den schottischen Denkmallisten in der Kategorie C eingeordnet. Laphroaig befindet sich im Besitz des japanisch-amerikanischen Beam-Suntory-Konzerns.

Die Talisker-Brennerei ist eine Destillerie für Whisky auf der Insel Skye in Schottland. Die Brennerei gehört zum Spirituosenkonzern Diageo (ehemals United Distillers); der Whisky wird als Teil der Classic-Malts-Serie des Konzerns vermarktet. Weil sich Skye großer Beliebtheit bei Touristen erfreut, hat sich auch die Talisker-Brennerei auf den Fremdenverkehr eingestellt und bietet Führungen sowie Whiskyproben an.

Euböa, Griechenland

Euböa ist nach Kreta die zweitgrößte griechische Insel. Die Hauptstadt ist Chalkida (früher Chalkis). Die Insel ist über zwei Brücken mit dem Festland verbunden; eine davon überbrückt den Euripos, die mit nur 40 Metern schmalste Meerenge der Welt.

Zum Regionalbezirk Euböa gehören auch die Insel Skyros, ein kleiner Teil des Festlandes sowie eine große Anzahl von Felseninseln, wie beispielsweise die Petalische Inselgruppe.

Höga Kusten, Schweden

Das Küstengebiet Höga Kusten (Hohe Küste) in der schwedischen Provinz Västernorrlands län zwischen Härnösand und Örnsköldsvik wurde im Jahr 2000 zum Weltnaturerbe erklärt. Die Region ist namensgebend für die Högakustenbrücke, eine Hängebrücke über den Fluss Ångermanälven.

Zum Weltnaturerbe gehört auch das marine Gebiet vor der Küstenlinie (etwa 56 % der Fläche), da sich die geologischen Phänomene ins Meer hinaus fortsetzen. Strandsäume tauchen auf, neue Inseln werden geboren, Inseln werden zu Halbinseln. Aber auch die biologischen Verhältnisse im Meer sind durch die Bodenhebung geprägt. Im Gebiet des Weltnaturerbes Höga Kusten befindet sich der Nationalpark Skuleskogen.

Normandie, Frankreich

Die drei großen C stehen für die normannische Küche: Cidre, Calvados und Camembert. Das milde und feuchte Klima bietet ideale Voraussetzungen für die Viehhaltung sowie für den Anbau von Äpfeln. Schätzungen gehen davon aus, dass in der Region etwa zehn Millionen Apfelbäume stehen, die von Mitte April bis Mitte Mai blühen.

Besondere touristische Attraktionen sind der sagenumwobene Mont-Saint-Michel und der weltberühmte Teppich von Bayeux. Weitere Sehenswürdigkeiten sind Haus und Garten des Impressionisten Claude Monet in Giverny, die weißen Kreidefelsen von Étretat und die Landungsküste, an der die alliierten Truppen am 6. Juni 1944, am sogenannten D-Day, landeten.

La Cité de la Mer ist ein in Cherbourg gelegenes Museum, das dem Meer gewidmet ist. Die direkt aneinander angrenzenden Orte Deauville und Trouville-sur-Mer sind wiederum beliebte Seebäder. Für christliche Pilger haben wiederum die Geburts- und Sterbeorte der hl. Therese von Lisieux, Alençon und Lisieux, sowie Rouen als Ort des Martyriums der hl. Johanna von Orléans besondere Anziehungskraft.

Monaco

Das Fürstentum Monaco ist nach der Vatikanstadt der zweitkleinste Staat der Erde. Der Staat liegt in den Seealpen und an der Côte d’Azur – der französischen Riviera – nahe der Grenze zu Italien.

Das Fürstentum Monaco ist heute ein Finanzplatz und vornehmlich bei den Reichen der Welt als Hauptwohnsitz begehrt, da es keine Einkommen- und Erbschaftsteuer erhebt und im Ausland begangene Steuerdelikte nicht verfolgt. Unternehmen in Monaco zahlen hingegen Steuern.

1879 wurde nach dem Projekt des Architekten Charles Garnier (Erbauer der Pariser Oper) das Gebäude des Saals Garnier – die Opéra de Monaco – gebaut. In Monte-Carlo wurde die Akademie des klassischen Tanzes geschaffen. Sie trägt den Namen der verstorbenen früheren US-amerikanischen Schauspielerin und Fürstin Grace.

Der Fonds des Fürsten Pierre, den Rainier III. zu Ehren seines Vaters gegründet hat, überreicht jährlich den Großen literarischen Preis, den musikalischen Preis des Fürsten Rainier III. und den internationalen Preis auf dem Gebiet der modernen Kunst.

Gouda, Niederlande

Gouda ist eine Stadt und Gemeinde der westlichen Niederlande in der Provinz Südholland am Zusammenfluss von Gouwe und Hollandse IJssel. Gouda ist traditionell für den Goudaer Käse weltbekannt, der zwar nicht in der namengebenden Stadt, sondern im Umland hergestellt, aber von Gouda aus gehandelt wurde. In der Sommerzeit findet auf dem Marktplatz bis heute jeden Donnerstag ein Markt mit Käsehandel statt.

Andere bekannte Produkte aus Gouda sind Tabakspfeifen, Kerzen und Sirupwaffeln. In früherer Zeit verfügte die Stadt über eine florierende Brauindustrie; bis in das 20. Jahrhundert hatten sich zahlreiche Keramikmanufakturen angesiedelt. Eine überregional bekannte Veranstaltung ist die jährlich stattfindende vorweihnachtliche Veranstaltung Gouda bij Kaarslicht (Gouda im Kerzenlicht), im Volksmund Kaarsjesavond (Kerzenabend) genannt.

Chioggia, Italien

Die auf Holzpfählen errichtete Stadt Chioggia liegt im Süden der Lagune von Venedig. Sie trägt wegen ihrer Ähnlichkeit mit der Metropolitanstadt den Beinamen „Klein-Venedig“. Chioggia ist über eine Steinbrücke mit dem Festland verbunden. Der Vena-Kanal teilt die Stadt und wird von neun Brücken gekreuzt.

Courmayeur, Italien

Courmayeur ist eine Ortschaft der autonomen Region Aostatal in den italienischen Alpen. Courmayeur wird auch aufgrund seiner Lage die heimliche Hauptstadt der Alpinisten genannt und zählt zu den ältesten und berühmtesten Fremdenverkehrsorten der Alpen. Kurz hinter Courmayeur beginnt die Einfahrt zum Mont-Blanc-Tunnel.

Courmayeur liegt zehn Kilometer südöstlich des Mont Blanc und gibt dem Mont Blanc de Courmayeur seinen Namen. Hier beginnt das Aostatal unter der Mauer des Mont Blanc. Am Fuße des Bergmassives liegen die beiden ersten Seitentäler des Aostatals. Die Täler können auf dem Rundwanderweg Tour du Mont-Blanc komplett durchwandert werden.

Neapel, Italien

In den inneren Stadtteilen Neapels findet man zahlreiche historische Bauten und Kulturdenkmäler; 1995 wurde die gesamte Altstadt zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Das heterogene Stadtbild bietet Vorstädte mit riesigen Wohnkomplexen und weiten Flächen im Kontrast zu den engen und stark frequentierten Gassen der Altstadt. 1995 wurde die gesamte Altstadt (centro storico) von Neapel zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Entsprechend hoch ist dort die Zahl der als sehenswert geltenden Baulichkeiten.

Der Palazzo Reale ist der ehemalige Palast der Vizekönige und datiert aus dem frühen 17. Jahrhundert. Er liegt an der Piazza del Plebiscito, heute kann man einige Säle, Gänge und Zimmer der königlichen Familie besichtigen. Auch die frei zugängliche Nationalbibliothek ist hier untergebracht.

Das Archäologische Nationalmuseum Neapels ist eines der weltweit bedeutendsten seiner Art. Ausgestellt sind vor allem zahlreiche Funde aus Pompeji und Herculaneum, darunter viele Großplastiken und Mosaiken, unter anderem die berühmte, aus anderthalb Millionen Mosaiksteinen bestehende Darstellung der Alexanderschlacht. Erwähnenswert ist auch das Geheime Kabinett (Gabinetto Segreto), ein ehemals nicht der Öffentlichkeit zugänglicher Raum mit einer Sammlung erotischer und pornographischer Kunst der Antike.

Berühmt ist auch die große Gemäldegalerie des Museo Nazionale di Capodimonte im von den Bourbonen errichteten Palazzo Reale di Capodimonte. Hier sind Werke des 13. bis 20. Jahrhunderts ausgestellt, unter anderem von Tizian, Masaccio, Vasari, Bellini, Raffael, Botticelli, Caravaggio, El Greco und Pieter Brueghel dem Älteren.

Weltweit einzigartig ist die Sammlung aus der Glanzzeit der neapolitanischen Malerei mit Werken von Andrea da Salerno, Jusepe de Ribera, Massimo Stanzione, Bernardo Cavallino, Andrea Vaccaro, Mattia Preti, Luca Giordano, Francesco Solimena und zahlreichen anderen Künstlern.

Weinregion Alentejo, Portugal

Das Weinbaugebiet Alentejo ist eins der flächenmäßig größten und bedeutendsten in Portugal. Weinbau wird jedoch nahezu ausschließlich im Norden und Nordosten des Alentejo betrieben. Im Jahr 1989 wurde von der in der Stadt Évora ansässigen privatrechtlichen Comissão Vitivinícola Regional Alentejana (CVRA) eine Denomination (DOC Alentejo) geschaffen, deren Einhaltung von derselben Organisation kontrolliert wird. Mittlerweile sind es zwei Denominationen, die eine Gesamtweinanbaufläche von ca. 22.000 ha beinhalten:

Kernzone Alentejo: Gemeinden Borba, Évora, Granja/Amareleja, Moura, Portalegre, Redondo, Reguengos, Vidigueira
Randzone Regional Alentejano: zahlreiche Gemeinden im Umland

Die Weine der Denomination Alentejo wachsen zumeist auf felsigen Untergründen (Granit, Schiefer) in mittleren Höhenlagen um 200 m. Die Böden in den Randzonen sind deutlich tiefgründiger. Wegen der Nähe zum Atlantischen Ozean ist das Klima im Alentejo frostfrei.

Rotweine: Alfrocheiro, Alicante Bouschet, Aragonez, Cabernet Sauvignon, Castelão, Syrah, Touriga Nacional

Weißweine: Antão Vaz, Arinto, Fernão Pires, Manteudo, Perrum, Rabo de Ovelha, Siria (Roupeiro), Tamarez

El Hierro, Spanien

El Hierro ist die westlichste der Kanarischen Inseln im Atlantischen Ozean. Sie gehört zur spanischen Provinz Santa Cruz de Tenerife. Mit 3,59 Prozent Anteil an der Landfläche des Archipels ist sie die kleinste der sieben traditionellen Hauptinseln. El Hierro wurde im Jahr 2000 von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt. Da El Hierro durch den Massentourismus nicht erschlossen ist, haben viele Orte der Insel ihren ursprünglichen Charakter erhalten.

Symbole für die Natur der Insel El Hierro sind die El-Hierro-Rieseneidechse und der Phönizische Wacholder. Die nicht direkte Erreichbarkeit der Insel und das Fehlen klassischer Strände machen El Hierro für pauschalen Massentourismus unattraktiv. Für den Individualurlauber ist El Hierro mit ihren vielen verschiedenen Landschaftsbildern ein Ziel. Das Mar de las Calmas genannte Meeresgebiet an der Südwestküste der Insel ist ein bekanntes Tauchgebiet.

Islas Cíes, Spanien

Die Illas Cíes (Bezeichnung in galicischer Sprache, spanisch Islas Cíes) sind eine kleine Inselgruppe, gelegen vor der Morrazo-Halbinsel an der Küste Galiciens nahe der Stadt Vigo im Nordwesten Spaniens. Der Archipel besteht aus drei unbewohnten Inseln: Monteagudo (Nordinsel), Do Faro (Mittelinsel) und San Martiño (Südinsel).

Im Jahr 1980 wurden die Islas Cíes zum Naturschutzgebiet erklärt. Seit 2002 ist die Inselgruppe Teil des Nationalparks Islas Atlánticas de Galicia. Die Inseln haben eine Landfläche von zusammen 455 ha. Den Strand Playa de Rodas erklärte die britische Tageszeitung The Guardian im Februar 2007 zum schönsten Strand der Welt.

Slowenien

Slowenien ist einer der EU-Staaten mit der größten Biodiversität: Jede fünfzigste weltweit bekannte Festlandtier- und -pflanzenart kommt in Slowenien vor. Das Land unternimmt nach eigener Darstellung große Anstrengungen zur Erhaltung dieser Fauna-, Flora- und Habitatvielfalt.

Das Umweltministerium stellt heraus, dass eine intakte Natur einen Wert für den Tourismus darstelle, weshalb das touristische Angebot auf Menschen ausgerichtet sei, die Ruhe suchen, die die Landschaft genießen möchten und Interesse an der Tier- und Pflanzenwelt haben.

Slowenien wies 1981 mit dem nach dem höchsten Berg des Landes benannten Triglav-Nationalpark (WDPA 2517)  sein erstes und einziges Großschutzgebiet aus. Der Park umfasst mit einer Fläche von 83.982 Hektar 4,1 % der Landesfläche. Er ist zugleich Natura 2000-Vogelschutz- und FFH-Gebiet, als UNESCO-Biosphärenreservat anerkannt (seit 2003) und hat seit 2004 das Europadiplom des Europarates.

Des Weiteren gibt es 3 Regionalparks, 52 Naturschutzgebiete, 44 geschützte Landschaftsparks, 1217 Naturdenkmäler, 26 Natura 2000-Vogelschutzgebiete und 260 Natura 2000-FFH-Gebiete.

Durch die Ausweisung der Natura 2000-Gebiete hat Slowenien 35,52 Prozent der Staatsfläche unter Schutz gestellt. In den slowenischen Natura 2000-Gebieten werden 312 Tier- und Pflanzenarten (davon 109 Vogelarten) und 60 Lebensraumtypen geschützt. Slowenien hat einen erheblichen Anteil am Grünen Band Europas und liegt im Blauen Herzen Europas

Die Klimaregion Sloweniens bildet den Kernbereich des illyrischen Übergangsklimas zwischen Alpen und Dinariden, Mittelmeer und Pannonien. Im Südwesten des Landes herrscht schon deutlich mediterranes Klima mit warmen Sommern und milden, feuchten Wintern (Weinbauregion), der Winter und das Frühjahr bringen aber an der Küste häufig kalte Fallwinde, die gefürchtete Bora, mit Schnee in Höhenlagen.

Im Landesinneren ist das Klima kontinentaler geprägt, der Nordwesten von typischem Südalpenklima (Südföhn, Winterregen, mit vergleichsweise wenig Schnee). Der Osten ist schon deutlich pannonisch, mit heißen Sommern und kalten Wintern.

Quellehttps://www.nytimes.com/2022/01/10/travel/

Bucket List für Weltenbummler 

The New York Times 36 Hours. Europa

The New York Times 36 Hours. World
150 Städte von Abu Dhabi bis Zürich

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