New York und der Rest der Welt von Fran Lebowitz: Unglaublich komische Satire – cool, treffsicher, böse, lustig

Von Andy Warhol entdeckt, als Stilikone und Talkgast verehrt, ist Fran Lebowitz in den USA eine Kultfigur. Mit der Netflix-Serie «Pretend It’s a City» ihres Freundes Martin Scorsese wird sie weltweit gefeiert:

New York und der Rest der Welt von Fran Lebowitz
Aus dem Englischen von Sabine Hedinger
und Willi Winkler
Rowohlt Berlin
(8. März 2022)
Gebundene Ausgabe: ‎ 352 Seiten
ISBN-13: ‎ 978-3737101431
Originaltitel: ‎ The Fran Lebowitz Reader
Gebundenes Buch 22,00 €
E-Book 17,99 €

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New York und der Rest der Welt von Fran Lebowitz

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New York und der Rest der Welt von Fran Lebowitz

Buchzitat: Lebowitz’ Ruhm begründet aber hat ihr Schreiben, das sie als ebenso aufmerksame wie weise Beobachterin der Menschen und ihres Alltags zeigt.

Unglaublich komisch, immer überraschend, mit zeitloser Eleganz, aphoristischem Sprachwitz und laserscharfer Satire schreibt Fran Lebowitz über Allgemeinstes,
«Dinge»,
«Orte»,
«Pflanzen»,
«Ideen»,
vor allem aber über Menschliches, ob
«Leute»,
«Affären»,

«Benehmen» oder auch
«Kinder: pro oder contra?».

Vielleicht kann nur die Welthauptstadt New York so eine Beobachtungsgabe hervorbringen.

Denn alle unsere Fragen und Probleme – Selbstoptimierung, Körperkult, Kindererziehung, unbezahlbare Wohnungen, Eitelkeit und gnadenlose Angeberei als Karrierebooster etwa – sind dort schon immer so virulent wie heute überall:

«Ein Salat ist keine Mahlzeit, sondern ein Lebensstil.»

Fran Lebowitz kennt die Menschen und vor allem ihre Schwächen, ihre grandiosen Texte sind nichts weniger als ein Sittenbild unserer Zeit, pointierte Weltweisheit: cool und treffsicher, böse und lustig.

Fran Lebowitz arbeitete u.a. als Taxifahrerin und Putzfrau, bevor Andy Warhol sie als Kolumnistin für sein legendäres Magazin «Interview» entdeckte.

Später schrieb sie für «Mademoiselle» und «Vanity Fair». Sie gilt als Stilikone, Verkörperung des New Yorker Witzes und als Expertin für das Leben an sich.

Durch Martin Scorseses Netflix-Serie «Pretend It’s a City» wurde sie weltweit bekannt. Ihre Erzählbände «Metropolitan Life» und «Social Studies» waren Bestseller in den USA, in diesem Band erscheinen sie erstmals auf Deutsch.

Sabine Hedinger, geb. 1953, studierte Erziehungswissenschaften, Soziologie sowie Jugend- und Familienrecht in Göttingen; sie arbeitete in Gainesville, Florida, mit jugendlichen Opfern von häuslicher Gewalt und Missbrauch und gründete eine alternative Sprachschule in Göttingen.

Seit 1984 arbeitet sie als literarische Übersetzerin und übertrug wichtige Autorinnen und Autoren wie u.a. Joan Didion, Joyce Carol Oates, Bret Easton Ellis, Fay Weldon, Rachel Cusk ins Deutsche. Im Jahr 2000 wurde sie mit dem Ledig-Rowohlt-Preis ausgezeichnet. Sabine Hedinger lebt seit 1999 in Vincennes/Frankreich.

Willi Winkler, geboren 1957, war Redakteur der «Zeit», Kulturchef beim «Spiegel» und schreibt seit vielen Jahren für die «Süddeutsche Zeitung». Er ist Autor zahlreicher Bücher, zuletzt erschienen «Luther. Ein deutscher Rebell» und «Das braune Netz».

Über sein Reisebuch «Deutschland, eine Winterreise» sagte Sonia Mikich: «Solch unverbrauchte Gedanken in schöner Sprachmacht sind selten geworden.» Willi Winkler wurde mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Ben-Witter-Preis, dem Otto-Brenner-Preis für kritischen Journalismus und dem Michael-Althen-Preis.

wiki-info D / US: Frances Ann “Fran” Lebowitz (* 27. Oktober 1950 in Morristown, New Jersey) ist eine US-amerikanische Schriftstellerin.

Sie ist bekannt für ihren sardonischen sozialen Kommentar zum amerikanischen Leben, der durch ihre New Yorker Sensibilität und ihre Verbindung zu vielen prominenten Persönlichkeiten der New Yorker Kunstszene der 1970er und 1980er Jahre gefiltert wird, darunter Andy Warhol, Martin Scorsese, Jerome Robbins, Robert Mapplethorpe, David Wojnarowicz und die New York Dolls.

Die New York Times hat sie eine moderne Dorothy Parker genannt.

Berühmt wurde Lebowitz durch ihre Bücher Metropolitan Life (1978) und Social Studies (1981), die 1994 zu The Fran Lebowitz Reader zusammengefasst wurden. Sie war Gegenstand von zwei Projekten unter der Regie von Martin Scorsese, dem HBO-Dokumentarfilm Public Speaking (2010) und der Netflix-Doku-Serie Pretend It’s a City (2021).

1978 erschien ihr erstes Buch, Metropolitan Life. Das Buch bestand aus einer Reihe von komödiantischen Essays, hauptsächlich aus Mademoiselle und Interview, mit Titeln wie „Erfolg ohne College“ und „Ein paar Worte über ein paar Worte“.

Fran Lebowitz beschrieb oft Dinge, die sie lästig oder frustrierend fand, in einem trockenen, sardonischen Ton.  Nach seiner Veröffentlichung wurde Lebowitz eine lokale Berühmtheit, besuchte Studio 54 und trat im Fernsehen auf.

Es folgten Social Studies (1981), eine weitere Sammlung komödiantischer Essays, hauptsächlich aus Mademoiselle und Interview, in denen sie Themen wie Teenager, Filme und Zimmerservice untersuchte.

Jahre später erschien The Fran Lebowitz Reader (1994), der beide Bücher enthielt.

Fran Lebowitz Werke

Metropolitan Life, Dutton, 1978. ISBN 978-0-525-15562-1
Social Studies, Random House, 1981. ISBN 978-0-394-51245-7
The Fran Lebowitz Reader, Vintage Books, 1994, ISBN 978-0-679-76180-8
deutsch: New York und der Rest der Welt, Rowohlt Berlin, 2022, ISBN 978-3-7371-0143-1
Mr. Chas and Lisa Sue Meet the Pandas, Knopf, 1994. ISBN 978-0-679-86052-5

Fran Lebowitz: https://www.facebook.com/franlebowitz
Fran Lebowitz: https://www.instagram.com/franlebowitzfan/
Bilder von Fran Lebowitz, Instagram: https://www.bing.com/images/

Top-Rezensionen:

„New York und der Rest der Welt“ von Fran Lebowitz
New York und der Rest der Welt – Fran Lebowitz | Rowohlt

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Fazit

„New York und der Rest der Welt“ von Fran Lebowitz
Der Fran Lebowitz Reader ist eine Sammlung komödiantischer Essays der Schriftstellerin Fran Lebowitz aus dem Jahr 1994.

„New York und der Rest der Welt“ von Fran Lebowitz
Das Buch The Fran Lebowitz Reader  ist eine Zusammenstellung von Essays aus Fran Lebowitz‘ früheren Bestsellern Metropolitan Life von 1978 und Social Studies von 1981.

„New York und der Rest der Welt“ von Fran Lebowitz
Das Buch The Fran Lebowitz Reader wurde neu aufgelegt, um auf den Dokumentarfilm Public Speaking von Martin Scorsese Bezug zu nehmen, der das Leben und Werk von Lebowitz veranschaulicht:

Public Speaking ist ein Dokumentarfilm von Martin Scorsese aus dem Jahr 2010 über die US-amerikanische Autorin Fran Lebowitz.

Der Film Public Speaking  wurde am 22. November 2010 auf HBO ausgestrahlt, bevor er am 23. Februar 2011 von Rialto Pictures in limitierter Auflage veröffentlicht wurde. Es erhielt positive Kritiken von Kritikern. Der Film wurde bei den Gotham Independent Film Awards 2010 für den besten Dokumentarfilm nominiert.