Bob Dylan – Alle Songs: Die Geschichten hinter den Tracks. Von den Hits der 60er bis heute: Die umfassende Bob-Dylan-Diskografie in einem Buch

Bob Dylan – Alle Songs:
Die Geschichten hinter den Tracks

Bob Dylan schrieb Geschichte mit Welthits wie »Knockin’ on Heavens Door« oder »Blowin’ in the Wind« und begeistert bis heute Millionen von Fans. Bob Dylan zählt zweifellos zu den einflussreichsten Musikern des 20. und 21. Jahrhunderts.

Bibliographische Angaben

Bob Dylan – Alle Songs
Autoren: Philippe Margotin , Jean-Michel Guesdon
2022, 1. Auflage 2022
736 Seiten, 465 Abbildungen
Maße: 19,8 x 24,4 cm
Kartoniert (TB)
Deutsch
Verlag: Delius Klasing
ISBN-13: 9783667120205
Erscheinungsdatum: 4.3.2022
Buch 44.00 €

zur Verlagsinfo
Bob Dylan – Alle Songs

Aus dem Inhalt:

Der Soundtrack eines jungen Songwriters
John h. Hammond, der geniale Entdecker von Talenten
Die Reihe der Bootlegs
Das Minnesota Hotel Tape

Buchzitat: »Bob Dylan – Alle Songs« erzählt die Geschichten hinter den Tracks und erweckt ein Stück Musikgeschichte zum Leben.

Philippe Margotin und Jean-Michel Guesdon betrachten jedes Bob-Dylan-Album Song für Song und decken Hintergründe zu Texten, Melodien und ihrer Entstehung auf.

Die umfangreiche Bob-Dylan-Diskografie erstmals im handlichen Paperback

Entstehungsgeschichten aller Bob-Dylan-Alben und ihrer Songs, chronologisch sortiert von seinem gleichnamigen Debütalbum » Bob Dylan« bis zu seinem neuen Album »Rough and Rowdy Ways«
Alles Wissenswerte über das Gesamtwerk des amerikanischen Musikers mit zahlreichen Anekdoten, Analysen und Details aus dem Studio und von Tourneen
Was steckt hinter den Lyrics von »Harvest Moon« oder »Forever Young«? Die Hintergründe der poetischen Bob-Dylan-Texte

Songs für die Ewigkeit:
Die Geschichten hinter »Mr. Tambourine Man« und
»Like a Rolling Stone«

Bob Dylan prägte die Popmusik wie kaum ein anderer. Mit Folkhits und politischen Protestsongs fing er die Stimmung seiner Generation ein und machte tiefgehende Texte in der Rockmusik salonfähig. Als erstem Singer-Songwriter wurde Bob Dylan 2016 der Nobelpreis für Literatur verliehen.

Diese umfangreiche Diskografie erzählt, wie seine außergewöhnlich literarischen Songtexte entstanden und zu Welthits wurden. Untermalt mit Anekdoten von Aufnahmen und Touren sowie zahlreichen Fotografien ist dieses Buch ein Muss für jeden Fan. Legen Sie Ihre liebsten Bob-Dylan-Songs auf und folgen Sie auf über 700 Seiten den Spuren der Folk- und Rocklegende durch 60 Jahre Musikgeschichte!

Philippe Margotin verfasste zahlreiche Musiker- und Bandbiografien, unter anderem über The Rolling Stones, U2, Radiohead, The Beatles, Amy Winehouse.

Der Franzose Jean-Michel Guesdon ist Produzent, Musiker und Autor. In den letzten 30 Jahren hat er eine außergewöhnliche Sammlung von Informationen und Dokumenten über Bob Dylan oder auch die Rolling Stones zusammengetragen. Er lebt und arbeitet in Paris.

Bob Dylan, eigentlich Robert Allen Zimmerman (* 24. Mai 1941 in Duluth, Minnesota), ist ein US-amerikanischer Singer-Songwriter und Lyriker sowie Nobelpreisträger. Er gilt als einer der einflussreichsten Musiker des 20. Jahrhunderts.

2016 erhielt er „für seine poetischen Neuschöpfungen in der großen amerikanischen Songtradition“ als erster Musiker den Nobelpreis für Literatur.

Bob Dylan ist Sänger und spielt Gitarre, Mundharmonika, Orgel sowie Klavier. Nachdem er seine ersten Erfolge als Folkmusiker erzielt hatte, wandte er sich Mitte der 1960er Jahre der Rockmusik zu, schöpfte aber im Laufe seiner Karriere auch aus anderen Musiktraditionen wie Country, Blues, Gospel und dem Great American Songbook.

Bob Dylans Texte im Verbund mit der musikalischen Darbietung und Aufführungspraxis zeichnen sich durch vielschichtige Bezugsebenen aus, in denen High culture und Popular culture aufeinandertreffen.

In sein Werk eingewoben sind Reverenzen auf zahlreiche Personen der amerikanischen und europäischen Musik- und Literaturgeschichte, darunter beispielsweise Hank Williams, James Joyce, Woody Guthrie, Ovid, Merle Haggard, William Shakespeare, Jerry Lee Lewis, Arthur Rimbaud, John Lennon, Homer, Billy Joe Shaver, Petrarca oder Frank Sinatra.

Sowohl das in der Kombination vielfältiger Traditionslinien sehr eigenständige, erfindungsreiche Werk Dylans als auch seine rätselbehaftete Persönlichkeit führten zu einer umfangreichen kulturellen und geisteswissenschaftlichen Rezeption.

Bob Dylan hat wie kaum ein anderer Musiker die Entwicklung der Popmusik seit den 1960er Jahren beeinflusst. Er schöpft aus dem riesigen Fundus traditioneller, populärer amerikanischer Musik von Folk über Country bis zu Gospel, Blues und Rock ’n’ Roll. Das Erbe des sogenannten Americana bildet über seine gesamte Karriere den Nährboden seines Werks.

2001 gewann Bob Dylan mit Things Have Changed aus dem Film Wonder Boys sowohl den Oscar als auch den Golden Globe Award für den besten Filmsong.

Bob Dylan ist nach George Bernard Shaw die zweite Person, die einen Nobelpreis und einen Oscar erhielt.

Der Rolling Stone listet Dylan auf Rang zwei der 100 größten Musiker (vor ihm sind nur die Beatles als Gruppe platziert), auf Rang sieben der 100 besten Sänger und auf Rang eins der 100 besten Songwriter aller Zeiten.

Am 9. Juni 2017 wurde ein Asteroid nach Bob Dylan benannt: (337044) Bobdylan.

Literatur
(alphabetisch, autorenbezogen)

Günter Amendt: Reunion sundown. Jokerman 84 revisits Highway 61. Eine Robertage über Dylans Europa-Tournee 1984. Zweitausendeins, Frankfurt am Main 1985.
Günter Amendt: The never ending tour. Günter Amendt über Bob Dylan. Konkret-Literatur-Verlag, Hamburg 1991, ISBN 3-89458-104-2.
Günter Amendt: Back to the Sixties. Bob Dylan zum Sechzigsten. Konkret-Literatur-Verlag, Hamburg 2001, ISBN 978-3-89458-199-2.
Olaf Benzinger: Bob Dylan. Seine Musik und sein Leben. dtv, München 2006, ISBN 3-423-24548-4.
Olaf Benzinger: Bob Dylan. Die Geschichte seiner Musik. dtv, München 2011, ISBN 978-3-423-34673-3.

Uwe Birnstein: Forever Young, Bob Dylan! Wie der Rock-Rebell Gott sucht, Eigensinn lebt und den Frieden besingt. Verlag Neue Stadt, München-Zürich-Wien 2021, ISBN 978-3-7346-1268-8.
Gottfried Blumenstein: Mr. Tambourine Man. Leben und Musik von Bob Dylan. 2. Auflage. Henschel Verlag, Berlin 1995, ISBN 3-89487-214-4.
Betsy Bowden: Performed Literature. Words and Music by Bob Dylan. Indiana University Press, Bloomington 1982, ISBN 978-0-253-34347-5.
Heinrich Detering: Bob Dylan. 4. Auflage. Reclam, Stuttgart 2016, ISBN 978-3-15-011053-9.
Heinrich Detering: Die Stimmen aus der Unterwelt. Bob Dylans Mysterienspiele. C.H. Beck, München 2016, ISBN 978-3-406-68876-8.
Michael Endepols: Bob Dylan von A bis Z. Reclam, Ditzingen 2011, ISBN 978-3-15-020225-8.
Michael Gray: Song & Dance Man III – The Art of Bob Dylan. Continuum International, London / New York 2000, ISBN 978-0-8264-5150-7.
Michael Gray: The Bob Dylan Encyclopedia. Continuum International, London / New York 2006, ISBN 0-8264-6933-7.
David Hajdu: Positively 4th Street – The Lives and Times of Joan Baez, Bob Dylan, Mimi Baez Fariña and Richard Fariña. Farrar, Straus & Giroux, New York 2001, ISBN 978-0-312-68069-5.
Clinton Heylin: Bob Dylan: A Life in Stolen Moments – Day by Day, 1941–1995. Schirmer Trade Books, 1996, ISBN 978-0-02-864676-3.
Clinton Heylin: Dylan: Behind Closed Doors – The Recording Sessions, 1960–1994. Penguin Books, London 1996, ISBN 978-0-14-025749-6.
Clinton Heylin: Bob Dylan: Behind The Shades – The 20th Anniversary Edition. Faber and Faber, London 2011, ISBN 978-0-571-27240-2.
Clinton Heylin: Trouble In Mind – Bob Dylan’s Gospel Years – What Really Happened. Lesser Gods, New York, 2017, ISBN 978-1-944713-29-4.
Clinton Heylin: Dylan. Gospel. Die rauen Töne der wahren Geschichte. Aus dem Englischen von Christian Rendel. Fontis-Verlag, Kreuzlingen 2018, ISBN 978-3-03848-147-8.
Axel Honneth, Peter Kemper, Richard Klein (Hrsg.): Bob Dylan. Ein Kongreß. Ergebnisse des internationalen Bob Dylan-Kongresses 2006 in Frankfurt am Main. Suhrkamp Verlag (edition suhrkamp 2507), Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-518-12507-6, Inhaltsverzeichnis.
Richard Klein: Die Herausforderung Bob Dylan. In: Merkur. Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken. 56 (2002), Nr. 643, S. 1018–1024.
Richard Klein: Dylan in Manchester 1966. Ästhetisch-politische Hintergründe eines Eklats. In: Musik & Ästhetik. 7 (2003), ISSN 1432-9425, Nr. 27, S. 5–29.
Richard Klein: Kreuzzug als Kunstexplosion. Bob Dylans Wendung zur Gospelmusik. In: WestEnd. Neue Zeitschrift für Sozialforschung. 3 (2006), H. 1, S. 146–157.
Richard Klein: My Name It Is Nothin‘. Bob Dylan. Nicht Pop Nicht Kunst. Lukas Verlag, Berlin 2006, ISBN 3-936872-45-7.
Richard Klein: Das Narrative der Stimme Bob Dylans. In: Christian Bielefeldt, Udo Dahmen, Rolf Grossmann (Hrsg.): PopMusicology. Perspektiven der Popmusikwissenschaft(en). Transcript, Bielefeld 2007, ISBN 978-3-89942-603-8, S. 220–240.
Walter Liederschmitt: Bob Dylan – alles in allem. éditions trèves, Trier 1992, ISBN 3-88081-275-6.
Greil Marcus: Bob Dylan by Greil Marcus. PublicAffairs, New York 2010, ISBN 978-1-58648-831-4.

Greil Marcus über Bob Dylan. Aus dem Amerikanischen von Fritz Schneider. Edel Books, Hamburg 2013, ISBN 978-3-8419-0137-8.
Philippe Margotin, Jean-Michel Guesdon: Bob Dylan. Alle Songs. Die Geschichten hinter den Tracks. Delius Klasing, Bielefeld 2015, ISBN 978-3-667-10286-7.
Tino Markworth: Bob Dylan. Rowohlt, Reinbek 2011, ISBN 978-3-499-50560-7.
Wilfrid Mellers: A Darker Shade of Pale. A Backdrop to Bob Dylan. Faber and Faber, London 1984, ISBN 0-571-13345-2.
Petra Mittelstenscheidt: Dylanfotos. In: Musik & Ästhetik. 13 (2009), Nr. 50, S. 99 f.
Petra Mittelstenscheidt: Bob Dylan – Stimme und Gesicht. In: Musik & Ästhetik. 13 (2009), Nr. 51, S. 31–40.
Ingrid Mössinger / Kunstsammlungen Chemnitz (Hrsg.): Bob Dylan Face Value. Sandstein Verlag, Dresden 2016, ISBN 978-3-95498-237-0.
Wolfgang Niedecken: Wolfgang Niedecken über Bob Dylan (= KiWi Musikbibliothek. Band 11). Kiepenheuer & Witsch, Köln 2021, ISBN 978-3-462-00120-4.

Rolling Stone: Bob Dylan: 40 Jahre Rolling Stone-Interviews. Die 100 besten Songs. Rolling Stone–Sonderausgabe, Axel Springer Mediahouse, Berlin 2013, ISSN 1612-9563.
Jens Rosteck: Bob Dylan – Leben, Werk, Wirkung. Suhrkamp, Frankfurt am Main 2006, ISBN 3-518-18218-8.
Giaco Schiesser: Der Soundtrack des Lebens. Bob Dylans Theme Time Radio Hour und das Unheimliche Amerikas. In: Olaf Knellessen, Giaco Schiesser, Daniel Strassberg (Hrsg.): Serialität. Wissenschaften, Künste, Medien. Turia + Kant, Wien 2015, ISBN 978-3-85132-766-3.
Mathias R. Schmidt: Bob Dylans „message songs“ der Sechziger Jahre und die anglo-amerikanische Tradition des sozialkritischen Liedes. (= Europäische Hochschulschriften. Reihe 14: Angelsächsische Sprache und Literatur. Band 108; Dissertation der Universität Marburg.) Lang, Frankfurt am Main / Bern 1982, ISBN 3-8204-7220-7.
Mathias R. Schmidt: Bob Dylan und die sechziger Jahre. Aufbruch und Abkehr. Fischer Taschenbuch, Frankfurt am Main 1983, ISBN 3-596-22987-1.

Siegfried Schmidt-Joos: Bob Dylan. Songs auf dem Hochseil. In: Siegfried Schmidt-Joos: My Back Pages. Idole und Freaks, Tod und Legende in der Popmusik. Lukas Verlag, Berlin 2004, ISBN 3-936872-19-8.
Stephen Scobie: Alias Bob Dylan. Red Deer College, Red Deer 1991.
Robert Shelton: Bob Dylan: Sein Leben und seine Musik. Goldmann, München 1988, ISBN 3-442-32541-2.

Robert Shelton: Bob Dylan. No Direction Home. Sein Leben, seine Musik 1941–1978. Aus dem Englischen von Gisbert Haefs. Edel Germany, Hamburg 2011, ISBN 978-3-8419-0065-4.
Howard Sounes: Down the Highway: The Life of Bob Dylan. Black Swan, London 2001, ISBN 0-552-99929-6, (englisch).
Klaus Theweleit (Herausgeber und Vorwort): How Does It Feel. Das Bob-Dylan-Lesebuch. Rowohlt Verlag, Berlin 2011, ISBN 978-3-87134-718-4.
Knut Wenzel: Hobo Pilgrim. Bob Dylans Reise durch die Nacht. Matthias Grünewald Verlag, Ostfildern 2011, ISBN 978-3-7867-2876-4.

Sean Wilentz: Bob Dylan in America. Doubleday, New York 2010, ISBN 978-0-385-52988-4.
Sean Wilentz: Bob Dylan und Amerika. Aus dem Amerikanischen von Bernhard Schmid. Reclam, Stuttgart 2012, ISBN 978-3-15-010869-7.
Paul Williams: Forever Young. Die Musik von Bob Dylan 1974–1986. Vorwort von Günter Amendt. Aus dem Amerikanischen von Kathrin Razum. Palmyra, Heidelberg 2006, ISBN 3-930378-66-3.
Willi Winkler: Bob Dylan. Ein Leben. Rowohlt, Reinbek 2011, ISBN 978-3-499-62716-3.
Harm-Peer Zimmermann, Sonja Windmüller (Hrsg.): Sound des Wunderhorns. Kulturwissenschaftliche Resonanzen auf Bob Dylan. Panama Verlag, Berlin 2014, ISBN 978-3-938714-30-0.
Bildbände
Rainer Bratfisch u. a. (Texte): Bob Dylan: Bilder eines Lebens. Die frühen Jahre. Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag, Berlin 2011, ISBN 978-3-86265-045-3.

Barry Feinstein, Daniel Kramer, Jim Marshall: Early Dylan. Photographien. Vorwort von Arlo Guthrie. Schirmer / Mosel, München 1999, ISBN 3-88814-508-2.
Jerry Schatzberg (Texte und Photographien): Thin Wild Mercury. Genesis Publications, Guildford 2006, ISBN 0-904351-99-8.

Richard Williams (Texte): Bob Dylan: Eine Bildbiographie. Heyne, München 1992, ISBN 978-3-453-05923-8.


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