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Reiseführer Marokko: mit Extra-Reisekarte von Hartmut Buchholz und Muriel Brunswig. Ein DuMont Reise-Handbuch

Für die 6. Auflage des DuMont Reise-Handbuchs waren Hartmut Buchholz und seine neue Co-Autorin Muriel Brunswig intensiv vor Ort unterwegs – immer auf der Suche nach weiteren lohnenswerten Sehenswürdigkeiten und spannenden Entwicklungen vor Ort:

DuMont Reise-Handbuch Reiseführer Marokko
mit Extra-Reisekarte
von Hartmut Buchholz und Muriel Brunswig
DUMONT REISEVERLAG
(5. Januar 2022)
Taschenbuch: ‎ 416 Seiten
108 Abbildungen
ISBN-13: ‎ 978-3770184927
Taschenbuch 24,95 €

zur DuMont Verlagsinfo

Aus dem Inhalt:

Wissenswertes über Marokko
Wissenswertes für die Reise
Kulinarisches Lexikon
Sprachführer
Tanger
Mittelmeerküste
Rif und Nordosten
der Mittlere Atlas mit Fès und Meknes
Marrakesch und der Hohe Atlas
der Südosten mit Dades- und Todrhaschlucht
Tanger
Casablanca
die Atlantikküste und der große Süden
42 Karten und Pläne
plus eine separate Marokko-Reisekarte im Maßstab 1:1.500.000

Buchzitat: Neu hinzugekommen sind im aktuellen Band z. B. das derzeit megahippe Surf- und Yoga-Mekka Taghazout an der Atlantikküste sowie die beiden Berglandschaften Djebel Saghro und Rosental, die sich unter Trekkingfans zunehmender Beliebtheit erfreuen.

Ebenfalls unbedingt einen Besuch wert sind neu vorgestellte Kultur- und Naturhighlights wie etwa die älteste Kasbah Marokkos, Tamnougalte im Draatal, oder die malerische Oase Amtoudi im Süden des Landes mit ihrer so imposanten Speicherburg.

Marokko ist und bleibt ein Land der Extreme: Die Hightechbüros an der Börse in Casablanca kontrastieren mit einer archaisch betriebenen Landwirtschaft, lange Sandstrände mit Viertausendern im Hohen Atlas, moderne Einkaufszentren mit Souks wie aus Tausendundeiner Nacht.

Seine vielgestaltigen Landschaften, seine reichen Kunst- und Kulturschätze und nicht zuletzt seine Menschen machen Marokko zu einem der faszinierendsten der Welt.

Von der Touristenhochburg Agadir an der Atlantikküste bis zu den Souks von Marrakesch oder Fès, von den grünen Oasentälern im Süden bis zum Rifgebirge im Norden werden alle sehenswerten Regionen und Städte beschrieben.

Zu jedem Kapitel präsentiert eine Doppelseite »Auf einen Blick« die Highlights, die schönsten Routen, aktive Naturerlebnisse und besondere Tipps der beiden Autoren. Ort für Ort haben sie ausgesuchte Unterkünfte, Restaurants oder Einkaufsadressen zusammengestellt, die in den Cityplänen eingezeichnet sind.

Wanderungen und Rundfahrten erschließen die schönsten Landschaften, etwa den Nationalpark Sous Massa oder die Dades- und Todrhaschlucht.

Viel Wissenswertes über Marokko, über Geschichte und Gegenwart oder den Alltag der Menschen, lässt sich in der einführenden Landeskunde wie in den eingestreuten Themenseiten nachlesen.

Für eine rasche Orientierung sorgen die detaillierte Extra-Reisekarte im Maßstab 1:1.500.000, eine Übersichtskarte mit den Highlights sowie 41 Citypläne, Wander- und Routenkarten.

wiki-info: Die bedeutendsten Städte des Landes sind Casablanca, die Hauptstadt Rabat, Fès, Marrakesch, Agadir, Tanger und Meknès. Neun Stätten gehören zum Welterbe in Marokko. Die am meisten besuchten Städte sind Marrakesch, Agadir, Casablanca, Tanger, Fès, Ouarzazate und Rabat.

Marokko gilt bis heute als beliebter Schauplatz für Historien- und Bibelverfilmungen. Viele namhafte Regisseure, darunter Ridley Scott (Gladiator, Königreich der Himmel) und Franco Zeffirelli (Jesus von Nazareth) haben hier ihre Filme gedreht.

Auch wurde hier zwischen 1993 und 2001 die 13-teilige TV-Serie Die Bibel produziert. Viele der Einwohner von Ouarzazate, Aït-Ben-Haddou und der unmittelbaren Umgebung sowie deren Familien leben von der Filmindustrie, da sie bei der Produktion oft für die authentische Komparserie sorgen.

Die marokkanische Küche bezeichnet die Koch- und Essgewohnheiten aus Marokko. Aufgrund seiner geographischen Gegebenheiten ist Marokko großen Wetterextremen ausgesetzt, dennoch erhält das Land genug Regen um seine Grundnahrungsmittel anzubauen (Weizen, Mais, Gemüse, Kräuter und Früchte) und die Tierhaltung sicherzustellen.

Die indigene Bevölkerung Marokkos sind die Berber, auf deren Küche ihre verschiedenen Eroberer, vor allem aber seit dem 7. Jahrhundert die Araber, Einfluss nahmen.

Fernöstliche Gewürze wie Zimt, Kumin, Safran, Ingwer und Kümmel, sowie Honig und Zucker, Früchte – frische oder getrocknete, übernahmen die Berber zum Würzen ihrer Tajinen von den Arabern, was heute die typisch feine süße Schärfe der marokkanischen Küche ausmacht. Die süß-saure Note hingegen ist ein persischer Einschlag, der auch über die Araber kam.

Unter den marokkanischen Gerichten ist Couscous mit Fleischeintopf oder als süße Variante mit Zimt beliebt, ebenso wie Harira, eine dicke und herzhafte Lammsuppe, die zum Fastenbrechen im Ramadan serviert wird und eine nationale Spezialität ist. Brot ist, wie in allen Ländern des Nahen Ostens und Nordafrikas, ein kulturelles Symbol und tägliches Grundnahrungsmittel.

Das Nationalgetränk ist Minztee, am häufigsten ein grüner Tee mit Grüner Minze gebrüht (Mentha Spicata ist auch als marokkanische Minze bekannt). Minztee wird jederzeit, jedem und überall angeboten, sei es ein Gast oder ein Kunde.

Dazu werden süße „Gazellenhörnchen“ aus Blätterteig mit Mandelfülle und Orangenblütenaroma gereicht.

Marokko ist ein Wein produzierendes Land, die Produktion wurde jedoch zu Beginn des 21. Jahrhunderts unter religiösem Druck stark gedrosselt, da Alkoholkonsum als unangemessen gilt.

Ein marokkanisches Banquet heißt Diffa und besteht aus vielen Speisen, die Anzahl ist abhängig von der Festlichkeit, bei einer Hochzeit oder Beschneidung über 20 verschiedene Arten. Die Reihenfolge der Speisen erfolgt immer nach dem gleichen Schema.

Zuerst werden die Pasteten (die bestillas) aufgetragen, dann kommen choua aus gedämpfter Lammschulter oder – rippchen bzw. Mechoui aus gegrilltem Lammfleisch auf den Tisch, gefolgt von den Tajines (Fisch, Geflügel, Lamm, und die letzte Tajine ist immer eine süße) und zum Schluss noch Couscous.

Die Gäste sitzen bei der Diffa in der Regel auf Kissen um einen niedrigen Tisch herum, in dessen Mitte die Platten mit den Speisen stehen.

Jeder Gast nimmt sich davon direkt mit Daumen, Zeigefinger und Mittelfinger seiner rechten Hand, die Saucen werden mit Brot aufgetunkt.

Stark gesüßter Minztee wird bei einer Diffa aus zwei Silber-Teekannen gleichzeitig aus einer gewissen Höhe in die Teegläser der Gäste gegossen.

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