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Normandie: Reiseführer plus Reisekarte. Mit individuellen Autorentipps und vielen Touren von Klaus Simon. Ein DuMont Reise-Taschenbuch

In der Normandie wurde vor fast 200 Jahren das Baden im Meer erfunden. In die Normandie reist noch heute ›tout Paris‹ mit den aktuellsten Moden und hippen Trends im Gepäck.

DuMont Reise-Taschenbuch Normandie: Reiseführer plus Reisekarte
mit individuellen Autorentipps und vielen Touren
von Klaus Simon
DUMONT REISEVERLAG
(3. Februar 2022)
Taschenbuch: ‎ 312 Seiten
ISBN-13: ‎ 978-3616021263
Taschenbuch 18,95 €

zur DuMont Verlagsinfo

Aus dem Inhalt:

Senkrechtstarter, Überflieger, Querfeldein
Vor Ort – die Kapitel:

Rouen und das Seine-Tal
Côte Fleurie und Pays d’Auge
Côte de Nacre und Bessin
Caen und Suisse Normande
Pays d’Ouche bis Naturpark Normandie-Maine
Cotentin, Bocage Normand, Mont St-Michel
Das Kleingedruckte (Reiseinfos von A bis Z)
Das Magazin
und offene Fragen

BuchzitatNur eine Stunde von der Metropole entfernt locken Bilderbuchdörfer eingebettet in flachhügelige Provinzidylle, dramatische Steilklippen und feine Sandstrände, Fischereihäfen und Seebäder der Belle Époque wie Deauville und Trouville.

Die normannische Hauptstadt Rouen öffnet mit prachtvoll sanierten Fachwerkbauten ein Fenster ins Mittelalter und begeistert zugleich mit der innovativen Umwidmung seines alten Seine-Hafens.

Hangar 107 heißt einer der spannendsten Orte für zeitgenössische Kunst in der gesamten Region.

Literaturliebhaber begeben sich in Cabourg im 2021 eröffneten Proust-Museum »Auf die Suche nach der verlorenen Zeit«.

Die Normandie hat viel große Geschichte erlebt, darunter die Landungsinvasion der Alliierten 1944, und sie hat viele Moden gesehen – und ist sich immer treu geblieben.

Das ist vielleicht das größte Wunder in dieser mit Wundern – um nur eins zu nennen: der Mont-St-Michel – reich gesegneten Region. Gefolgt vom Charme einer Küste, die dem Beton trotzt, und vom Segen eines Hinterlands, in dem das Glück in der Wiese liegt.

Dieses Land auch aktiv zu erkunden, das ermöglichen u. a. eine von Klaus Simon beschriebene Klippenwanderung an der Côte d’Albâtre, eine Radtour durch die Apfelwiesen im Pays d’Auge oder eine Paddeltour auf der Orne in der Suisse Normande, der Normannischen Schweiz.

Und so erleben Sie die nordfranzösische Region mit dem DuMont Reise-Taschenbuch:

Persönlich und echt: Wir legen Wert auf ehrliche Erlebnisse, Nähe und Gegenwart
Übersichtliche Gliederung in einzelne Regionen mit ihren Orten und Landschaften
Lustvolle Eintauchen-und-erleben-Seiten vor jedem Kapitel
Die Touren: einfach losziehen, neue Wege gehen. Aktiv in Natur und Kultur eintauchen
Die Lieblingsorte: gut für überraschende Entdeckungen
Die Adressen: radikal subjektive Auswahl, mal stylish, mal ökologisch, immer individuell und persönlich
Das Magazin: ein abwechslungsreiches Reisefeuilleton. Es packt auch kritische und kontroverse Themen an …
Die Karten: 8 Citypläne, 17 Tourenkarten, Übersichtskarte mit den Highlights, Schnellüberblick zu jeder Region plus eine separate Reisekarte

Klaus Simon, Journalist mit Schwerpunkt Frankreich (u. a. für GEO, Stern, Feinschmecker, FAZ, arte Magazin) und Autor mehrerer DuMont-Reiseführer (Provence, Côte d Azur, Burgund, Marseille ) reiste nach dem Abitur zum ersten Mal in die Normandie. Und seitdem immer wieder.

Mal um die Küste komplett zu umwandern, mal um bei der Armada de Rouen mit zu segeln, mal um einen Film über die Herrenhäuser des Bessin zu drehen. Von seiner Wahlheimatstadt Köln ist der Weg glücklicherweise nicht weit.

wiki-info: Zur Region Normandie gehören die französischen Départements Calvados, Eure, Manche, Orne und Seine-Maritime.

Gastronomie

Die drei großen C stehen für die normannische Küche: Cidre, Calvados und Camembert. Das milde und feuchte Klima bietet ideale Voraussetzungen für die Viehhaltung sowie für den Anbau von Äpfeln. Schätzungen gehen davon aus, dass in der Region etwa zehn Millionen Apfelbäume stehen, die von Mitte April bis Mitte Mai blühen.

Der Apfelschaumwein Cidre wird nicht nur als Getränk genossen, sondern auch zum Kochen verwendet, zum Beispiel für die Herstellung von Normannischer Sauce oder Tripes à la mode de Caen (Kutteln auf Caener Art). Calvados ist ein Apfelbrandwein.

Camembert ist nicht die einzige in der Normandie beheimatete Käsesorte. Livarot, Pont-l’Évêque und Neufchâtel sowie einige neuere Käsesorten (z. B. Boursin, Le Coutances) stammen ebenfalls aus der Normandie.

Ebenfalls typisch ist die großzügige Verwendung von Crème fraîche, die wie die Käseerzeugung auf die verbreitete Milchwirtschaft zurückgeht.

Fleischgerichte wie Steak normand, Fisch oder die Moules frites (Muscheln mit Pommes frites) werden à la crème serviert.

Beurre d’Isigny (Butter aus Isigny-sur-Mer) und Crème d’Isigny (Sahne aus Isigny-sur-Mer) gibt es seit dem 16. Jahrhundert. Seit 1986 tragen sie die kontrollierte Herkunftsbezeichnung (Appellation d’Origine Contrôlée, AOC) Isigny-Sainte-Mère und seit 1993 die geschützte Herkunftsbezeichnung Appellation d’origine protégée (AOP).

Aus Isigny stammen ebenfalls die Karamellbonbons Caramels d’Isigny, die unter großzügiger Verwendung von Sahne hergestellt werden und ebenfalls durch eine kontrollierte Herkunftsbezeichnung geschützt sind.

Darüber hinaus werden insbesondere die touristisch erschlossenen Küstenorte der Normandie ganzjährig unter anderem wegen ihrer frischen Meeresfrüchte, Austern, Miesmuscheln à la Crème und à la Normande sowie der Fischspezialitäten von Feinschmeckern aus dem französischen Hinterland sowie ausländischen Urlaubern aufgesucht

Besondere touristische Attraktionen sind der sagenumwobene Mont-Saint-Michel und der weltberühmte Teppich von Bayeux.

Weitere Sehenswürdigkeiten sind Haus und Garten des Impressionisten Claude Monet in Giverny, die weißen Kreidefelsen von Étretat und die Landungsküste, an der die alliierten Truppen am 6. Juni 1944, am sogenannten D-Day, landeten.

La Cité de la Mer ist ein in Cherbourg gelegenes Museum, das dem Meer gewidmet ist. Die direkt aneinander angrenzenden Orte Deauville und Trouville-sur-Mer sind wiederum beliebte Seebäder.

Für christliche Pilger haben wiederum die Geburts- und Sterbeorte der hl. Therese von Lisieux, Alençon und Lisieux, sowie Rouen als Ort des Martyriums der hl. Johanna von Orléans (Jeanne d’Arc) besondere Anziehungskraft.

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