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BuchTIPPS: erLESENes & HÖRENswertes

Music and Democracy. Participatory Approaches untersucht Musik als Ressource für gesellschaftliche Transformationsprozesse

Music and Democracy erforscht Musik als Ressource für gesellschaftliche Transformationsprozesse.

Das Buch „Music and Democracy“ bietet aktuelle Einblicke, wie Einzelpersonen und Gruppen Musik nutzten und immer noch nutzen, um soziale, kulturelle und politische Teilhabe zu erreichen und soziale Veränderungen herbeizuführen.

Music and Democracy
Participatory Approaches
Englische Ausgabe von Marko Kölbl und Fritz Trümpi
(Mdw Books)
(23. Nov. 2021)
Sprache‏: ‎ Englisch
Taschenbuch‏: ‎ 270 Seiten
ISBN-13: ‎ 978-3837656572
Taschenbuch 37,00 €

zur Buchinfo
Music and Democracy

Aus dem Inhalt:

Ambivalenzen in Musik und Demokratie:
Einleitende Bemerkungen
Marko Kölbl und Fritz Trümpi

Teil 1: Von der Recorded Democracy zur digitalen Partizipation?
Teil 2: Politische Wirkungen bürgerlicher Musikkultur
Teil 3: (Nicht‐)Demokratische Teilhabe an populärer Musik und Performancekulturen
Teil 4: Klangliche Implikationen politischer Veränderungen

BuchzitatDie Referenten präsentieren herausragende Perspektiven zum Thema:

Vom Versprechen und Mythos der Demokratisierung durch Musiktechnologie über den Einsatz von Musik zur Durchsetzung autoritärer, neoliberaler oder gar faschistischer politischer Ideen in Vergangenheit und Gegenwart bis hin zur Wirkung von Musik auf politische Systeme, Regierungsrepräsentation, und gesellschaftspolitische Realitäten.

Der Band Music and Democracy präsentiert zudem Ansätze in den Bereichen Gender, Migration, Behinderung und Digitalisierung.

Interessant sind die Denkanstöße zu zeitnahen Themen wie Gentern, Migration und, ganz wichtig, Digitalisierung.  Ein nicht ganz flüssig lesbares – aber wichtiges Buch zum Thema Musik und Demokratie.

Music and Democracy explores music as a resource for societal transformation processes. This book provides recent insights into how individuals and groups used and still use music to achieve social, cultural, and political participation and bring about social change.

The contributors present outstanding perspectives on the topic: From the promise and myth of democratization through music technology to the use of music in imposing authoritarian, neoliberal or even fascist political ideas in the past and present up to music’s impact on political systems, governmental representation, and socio-political realities.

The volume further features approaches in the fields of gender, migration, disability, and digitalization.

Marko Kölbl (PhD) is an ethnomusicologist and senior scientist at the Department of Folk Music Research and Ethnomusicology at mdw – University of Music and Performing Arts Vienna. He is specialized in music and dance of minorities and migrant communities with an interest in intersectional, queer-feminist, and postcolonial perspectives.

Fritz Trümpi (Dr. phil.) is a musicologist and associate professor at the Department of Musicology and Performance Studies at mdw – University of Music and Performing Arts Vienna. His research focuses on the history of music industries and musicians‘ organisations, music & politics, and music culture(s) of the late Habsburg Empire and its successor states.

AnmerkungmdwPress ist der neue Wissenschaftsverlag der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, eine der größten Universitäten für die Aufführungskünste. Der Verlag macht in Kooperation mit transcript die von großer Diversität geprägte Forschung an der mdw einer breiten Öffentlichkeit ebenso wie den einschlägigen wissenschaftlichen Communities zugänglich. Ein Kuratorium aus ausgezeichneten internen wie externen Wissenschaftler*innen sichert die akademische Freiheit und steht für die Qualitätssicherung ein.

Wissenschaftliche Exzellenz meets publishing experience: Der Verlag stellt ein innovatives und wegweisendes Kooperationsmodell zwischen Hochschule und Verlagswesen dar, das konsequent auf Open Access setzt.

»mdwPress folgt der Überzeugung, dass alle Ergebnisse aus öffentlich finanzierter Forschung ohne Bezahlschranken publizierbar sein müssen«, so Nora Schmidt von mdwPress. Damit trägt der Verlag entschieden zur Open-Access-Transformation in den Humanities bei. Das ganze Interview zu Programmatik und Ausrichtung sehen Sie hier.

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