Die Brücke nach Hause von Viktoria Bolle

Die Geschichte eines Lebens – fesselnd, real, ergreifend.
Nach einer wahren Begebenheit:

Die Brücke nach Hause
von Viktoria Bolle
Independently published
Gebundene Ausgabe: ‎ 297 Seiten
ISBN-13: ‎ 979-8477687091
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Buchzitat: Verschleppung, Zwangsarbeit, Hunger, Tod der Weggefährten, Verzweiflung und Flucht sind nur einige Stichpunkte aus dem Leben von Johann, der 1925 in der Republik der Wolgadeutschen geboren wird.

Die Verhältnisse, in denen wir ihn begleiten dürfen, sind bedrückend. Er kämpft täglich mit Hunger, Not und Elend, erlebt die Zwangskollektivierung, die Deportation nach Kasachstan, Jahre harter Zwangsarbeit in der Trudarmee und die Gefangenschaft im Sträflingslager.

Ein strenges Regime unter Herrschaft Stalins martert ihn und seine Mutter fast zu Tode. Sein Vater, dem er nur ein einziges Mal im Leben begegnet, ist ein NKWD Offizier, der 1937 der Säuberung zum Opfer fällt und erschossen wird.

Seine Mutter stammt aus sehr ärmlichen Verhältnissen und hat es schwer, den Jungen zu ernähren. Von Anfang an hat Johann geringe Überlebenschancen, doch er schafft es, trotz der vielen Strapazen am Leben zu bleiben und seine Geschichte zu erzählen.

Eine ergreifende Erzählung eines einfachen wolgadeutschen Jungen, die eine wahre Leidensgeschichte aller Kolonialdeutschen im sowjetischen Russland im Zweiten Weltkrieg und die Zeit danach beschreibt.

1984 im Norden Kasachstans geboren, kam Viktoria Bolle im Alter von 12 Jahren gemeinsam mit ihrer Familie nach Deutschland, um einen neuen Anfang im „schönen Westen“ zu beginnen. Im westfälischen Mühlenkreis fand ihre Familie ein neues Zuhause, wo sie auch heute noch heimisch ist.

Die Anfänge waren sehr schwierig, insbesondere aufgrund der fehlenden Sprachkenntnisse. Misserfolge in den ersten Schuljahren waren unvermeidbar. Nach Schulende begann Viktoria Bolle eine zweieinhalbjährige Ausbildung zur Bürokauffrau und tauchte damit in das Berufsleben ein. Derzeit arbeitet sie als Angestellte einer regionalen Bank und schreibt nebenberuflich.

Schon früh zog sich Viktoria Bolle in die Welt der Bücher zurück, las, schrieb Gedichte und Kurzgeschichten, die sie als ihre Leidenschaft empfand. Jedoch bildete die sprachliche Barriere das größte Problem, das sie darin hinderte, Texte in Deutsch zu verfassen.

Die ersten Texte waren sprachlich und auch storytechnisch nicht überzeugend. Also galt es weiterhin für Viktoria Bolle ihren Sprach- und Schreibstil zu verbessern. Das Schreiben ist für Viktoria Bolle auch ein Weg, ihre bewegende Familiengeschichte zu verarbeiten und weiterzugeben.

Nachdem sie ihren historischen RomanDie Brücke nach Hause

veröffentlicht hat, welcher auf einer wahren Geschichte ihres Großvaters basiert, wendet sie sich mit ihrem neuen Roman „Blaue Sonne“ einer kurzweiligen Prosa zu, bleibt dennoch der Russlanddeutschen Thematik treu.
www.viktoriabolle.de